Bösiger siegt und rückt vor

Am dritten Rennweekend der diesjährigen Truckrace-Saison im französischen Nogaro rückte der Oberaargauer Markus Bösiger im Gesamtklassement wieder einen Rang nach vorne und liegt nun hinter dem Spanier Antonio Albacete auf dem zweiten Platz.

Das Vorrücken auf den zweiten Rang in der Gesamtwertung ist vor allem auf das erste Rennen zurückzuführen. Hier landete der 53-jährige Langenthaler Unternehmer bei regnerischem Wetter einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Dabei hat sich gezeigt, dass der Renault auf nasser Strecke kaum zu schlagen ist. „Dass wir bei Regen ganz vorne mitfahren können, das wussten wir. Wir haben hier in Südfrankreich aber auch gezeigt, dass wir auch auf trockener Piste bestens mithalten können“, hielt Bösiger nach dem Rennweekend zufrieden fest.


Motorprobleme verhindern zweiten Sieg Damit sprach der Roggwiler die drei übrigen Rennen an, in denen er ebenfalls vorne vertreten war. Im zweiten Tagesrennen, bei dem die Erstplatzierten des ersten Laufes in umgekehrter Reihenfolge starten, musste sich Markus Bösiger zwar mit einem sechsten Rang begnügen, doch am zweiten Renntag, bei herrlichem Sommerwetter, fuhr der Schweizer um den Sieg mit. Bereits im Zeittraining fuhr er stark und musste sich lediglich dem Spanier Antonio Albacete (MAN) und dem Engländer Chris Levett (MAN) geschlagen geben. Hinter diesen beiden fuhr Bösiger dann auch im Rennen auf den dritten Rang und stieg somit zum zweiten Mal an diesem Wochenende aufs Podest.

Es hätte für den Oberargauer beinahe noch ein perfektes Rennwochenende gegeben, wären da im abschliessenden Rennen kurz vor Schluss nicht noch Motorprobleme aufgetreten. Nach einem Crash zwischen dem Russen Alex Lvov (MAN) und Bösigers Teamkollege Markus Oestreich lag der Schweizer plötzlich in Führung. Doch kurz vor Ende des Rennens verlor der Renault von Bösiger plötzlich massiv an Power. Schwarzer Rauch stieg aus dem Auspuff und Bösiger versuchte, sich mit wenig Gas über die Ziellinie zu retten, was jedoch nicht gelang. Der Deutsche Jochen Hahn (MAN) fing Bösiger noch ab und verwies ihn auf den zweiten Platz.

„Ohne diese Motorprobleme hätte ich dieses Rennen eindeutig gewonnen“, ärgerte sich Markus Bösiger, der jedoch schnell wieder gefasst war. „Weil es beim zweiten Tagesrennen ja nur die halben Punkte zu gewinnen gibt, wiegt der Verlust des Sieges nicht gar so schwer.“ Damit liegt Markus Bösiger in der Zwischenwertung mit 120 Punkten gemeinsam mit dem Deutschen Jochen Hahn auf dem zweiten Platz, hinter dem souverän führenden Spanier Antonio Albacete (132).

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